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Mein neuer, dicker Freund „Big Bat“

Ausser zwei Katzen, Casey und Rahel, streichelte ich in Australien keine Lebewesen. Am Montag, den 06. Februar 2006 war es soweit. Rahel und ich besuchten den Caversham Wildlife Park in Perth. Es war unglaublich. Wir durften Kangaroo’s streicheln und füttern. Die waren so niedlich. Und da waren zwei plapper Vögel. Als wir an sie heran liefen, sagte der eine zu uns „hello“. Ich konnte das kaum glauben. Ich hab keine Ahnung mehr, welche Gattung es war. Für mich ist es der „hello“ Vogel. Im Park gewann ich einen neuen, dicken Freund: Big Bat. Ein Wombat, den man halten und streicheln konnte. Zuerst sass Rahel auf die Bank, hielt und streichelte Big Bat. Anschliessend kam ich an die Reihe. Die Parkangestellte hielt „Big Bat“ in ihren Armen. Ich näherte mich dem unbekannten Lebewesen und sass neben der Angestellten auf die Bank. Ich schaute rüber, die Angestellte erklärte mir die Verhaltensregeln und drückte mir Big Bat in die Finger. Ich dachte mir: Was nun?!? Aha, wir Menschen pflegen es, sich vorzustellen. Ich schaute „Big Bat“ von oben herab an, sagte zu ihm „Hallo, ich bin Mario und komme aus der Schweiz“. Big Bat drehte seinen Kopf zu mir, als ob er meine Grussbotschaft erwidern möchte und kackte über meine Hosen auf den Boden. Jaja, der hat glatt verstanden, was ich sagen wollte. Das war seine Art, sich vorzustellen. Zum Glück ist seine Kacke trocken und es war nur ein Streifschuss, womit meine Hosen noch Tragfähig waren. Ich war von meinem Freund überwältigt. Wir verstanden uns auf unsere Art. Leider wurde meine Anfrage, meinen Freund mit in die Schweiz zu nehmen abgelehnt, womit Rahel und ich wieder alleine durch den Park zottelten. Kuala Bären. In meinem nächsten Leben bin ich ein Kuala Bär. Die Fressen 4 Stunden diese Eukalyptus Blätter und sind anschliessend so beduselt, dass sie 20 Stunden schlafen. Ist das nicht toll. Fressen und schlafen, sonst nichts. Wenn ich ein Bärchen bin, dann seid ihr alle eingeladen, mich während dem Schlaf zu streicheln. Ist das nicht ein Angebot. Aber bitte nur mit dem Handrücken. Alles andere mag ich nicht.
Am Dienstag, den 7. Februar 2006 fuhr ich mit Rahel und Tobias an die Safety Bay. Leider war der Wind so stark, dass Rahel nicht Kiten konnte. Dafür kamen wir Jungs zum vollen Genuss.
Am darauf folgenden Tag war aber Rahel wieder an der Reihe mit Kiten. Sie konnte ihr Können recht stark verbessern.
Die Liebe, werte Leser, das ist ein Phänomen, das ich nie verstehen werde. Hauptsache sie funktioniert. Auf jeden Fall kann ich euch verraten, wie man realisieren kann, wie gut man es mit seinem Partner hat: Indem man andere, idiotische Lebewesen derselben Art des Partners auf deren Verhalten studiert (bitte nicht das Verhalten im Bett oder so überprüfen!). Rahel und ich genossen Ivana, das Huhn der Australischen Nation. Da ich schon alt und weise bin ;- ) (he, auf meiner Geburtstagstorte sind schon so viele Kerzen vorhanden, dass man von einem Lichtermeer sprechen kann), erzählte mir Ivana folgende Geschichte: „Mario, heute war ich mit meinem Freund essen. Als ich ihm sagte, ob er nicht öfters lächeln wolle, damit er mehr Freunde haben würde, stand er im Restaurant auf und lief davon. Was soll ich nun tun, Mario?“ Hmmmmm, schwierig zu sagen. „Ivana, lass ihn einfach schmoren! Aufstehen und davon laufen, dass ist nicht gerade die feine Art eines 25-jährigen.“…und sie war wieder glücklich. So weit so gut. Beim Abendessen erzählte sie am Tisch dieselbe Geschichte von vorne aber diesmal mit dem Anhang, dass Mario gesagt hätte, sie solle den Jungen schmoren lassen. Leider kann ich den Hergang der Diskussion nicht mehr genauer erläutern. Auf jeden Fall erzählte sie in der Diskussion, dass sie auch AB UND ZU DAVON LAUFE. Was?!? Auch du rennst bei Problemen davon, Ivana. Auf die Frage hin, wie oft sie gegenüber ihrem Freund davon renne, erklärte sie, dass sie viel mehr davon renne als er. Ich schaute sie an und erklärte ihr, dass das aber relativ witzig sei, dass sie ein Problem damit hätte, wenn ihr Freund auch mal davon laufen würde wenn sie selber dies des öfter tue. Haltet euch fest, werte Leser. Ivana erzählte auch frisch und fröhlich, dass sie bei jedem Treffen mit ihrem Freund zwischen 30 Minuten und 1 Stunde zu spät sei. Manchmal auch mehrere Stunden. Wir dachten, wir würden nicht richtig hören. Von da an änderte ich meine Meinung von ihrem Freund. Ich bewundere diesen, dass er das 1.5 Jahre ausgehalten hat. Ivana erklärte ich, dass dieses Verhalten eine Demonstration von Respektlosigkeit gegenüber von Mitmenschen sei. Sie schaute mich an und teilte mir mit, dass sie das von einem Freund erwarte, dass er auf eine so gute Frau wie sie es sei warten könne :- ) An dieser Stelle erläutere ich die Diskussion nicht mehr weiter. Ich glaube, Ivana hat den Titel „Das Huhn der Australischen Nation“ ehrvoll verdient. Rahel, ich liebe und schätze dich!!!
Im Foto Portal gibt es neue Bilder.

28.2.06 01:38

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(2.3.06 14:50)
Mensch Mario Du solltest Dich beim DEZA als entwicklungshelfer für Zwischenmenschliche Beziehungen in Australien melden. Du entwickelst Dich langsam aber sicher zu einem Consultant für Deine Gastfamilie. wieviel bezahlen die Dir für die Seelenklempnerei???????

Housi

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