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Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei!

Es war soweit. In der Woche vom 6. bis 11. März 2006 wurde mein Hirn auf seine Englischfähigkeit geprüft. Das CAE (Cambridge Advanced Exam) prüfte mich in den Gebieten sprechen, hören, schreiben, lesen und das Gebrauchen von Englisch im Alltag. Ob ich die Prüfung bestanden habe?!? Abgesehen davon, dass ich das noch nicht weiss, ist die Chance von einem positiven Resultat etwa so hoch wie die Chance dass ich den Tag erlebe, wenn das Baselgebiet zu einem wunderbaren Sandstrand mit Meerblick umgebaut wird. (Eigentlich hätte ich das Aargau Gebiet als Sandstrand erwähnen wollen. Da hätten wir eine grössere Nutzwert Steigerung gehabt. Da aber meine Freundin dort lebt, darf ich das nicht)

Mit dem Examen beendete ich auch mein Studium an der „EF International Language School“. Bevor ich eine Note dieser Schule verteile, möchte ich ein paar Tatsachen erwähnen, damit ihr mein hartes aber faires Feedback versteht.
Wir waren 19 Stundenten in einer Klasse. Wenn ich Glück hatte, dann konnte ich einmal pro Tag etwas im gemeinsamen Rahmen erwähnen. Der Lehrer erwähnte mindestens einmal täglich, dass er diese Art von Unterricht bevorzuge, da Interaktionen stattfinden würden. Er hat leider noch nicht herausgefunden, dass es bei einer Interaktion mindestens 2 Personen braucht. Was er am Vorführen war, das nennt man Monolog, eine Unterrichtsmethode aus Goethes Zeiten.
Des Weiteren hatten wir zweimal pro Woche eine Lehrerin im Schreibunterricht. Die gab uns wunderbare Aufgaben, die wir abgeben mussten. Leider erhielten wir die korrigierten Aufgaben nie zurück, womit ich noch heute versuche, den Lerneffekt dieser Übungen zu sehen. Wie will ich mich verbessern, wenn ich keine Ahnung habe, was ich falsch mache?!?
In der Offiziersschule hatten wir soziale, hinterbliebene Klassenlehrer die den Auftrag hatten, uns bis auf die Knochen zu erniedrigen. Das finde ich nun gar nicht mehr so schlecht, denn unser Englischlehrer war ein ähnlicher Depp. Da ich schon in der Armee trainiert wurde, machten mir die Äusserungen unseres Lehrers nichts aus. Wisst ihr, wenn ein Lehrer weniger als 24 Stunden vor der Prüfung zu einer Schülerin sagt, dass sie wahrscheinlich nicht bestehen würde aber dass das nichts machen würde, denn in der Schweiz könne sie die Prüfung nachholen, dann habe ich schon ein wenig Mühe. Und das, nachdem er ihr wochenlang vermittelte, dass sie gut im Rennen sei. Die Äusserungen gegenüber mir, erwähne ich nicht.
Es gäbe da noch viele Punkte zu erwähnen, doch das lasse ich aus Zeit- und Lustgründen.
EF kriegt von mir die Note UNGENÜGEND!!!!
Flu ging bei „Language Link“ zur Schule und ist mehr als nur zufrieden. Mit einer Klassengrösse von 6 Studenten ja auch kein Wunder!
An dieser Stelle möchte ich auch meiner Gastfamilie eine Note austeilen: HERVORRAGEND!!!!

Es gibt Leute die behaupten, dass Australien dem Rest der Welt hinten drin liegt. Das stimmt bis auf ein Gewisses: Wer kann sich noch an die guten alten Rollschuhe erinnern, bei denen die Räder nicht nur hintereinander sondern auch nebeneinander platziert waren. Mit den beiden Japanerinnen, Flu und Ivana fuhr ich an eine 80er Disco auf Rädern. Jaja, jeder Student fuhr in einer Halle mit Rollschuhen herum. Das war richtig lustig. Vor allem fand ich es toll, wenn die besoffenen Studenten auf die Schnauze fielen. Im Grossen und Ganzen ein gelungener Abend.

Werte Leser, ich fand nach dem Abschluss meiner Sprachschule hunderte neue Freunde: Franz, Mario Junior, Giovanni, Rahel… Ich absolvierte den „PADI Open Water Diver“ (Tauchen mit Sauerstoffflasche) Kurs. Vier Tage Kurs vom 13. bis 16. März 2006. Am Ersten Tag Theorie, am Zweiten tauchen im Pool und am Dritten und Vierten Tag je zwei Tauchgänge bei Rottnest Island. Die oben erwähnten Namen sind nicht etwa Leute, die mit mir den Kursgang absolvierten, nein, das sind Fische, die ich bei meinen Tauchgängen angetroffen habe. Ich war hin und weg von den Eindrücken. Die Unterwasserwelt ist verzaubernd. Ich begann zu Singen als ich am Tauchen war, ich grüsste die Fische mit einem herzlichen „Hi“ und begann, den Fischen einen Namen zu geben. Ich kann Tauchen nicht beschreiben, man muss es einfach selber erleben. Der Höhepunkt war, als ich in einer Art Riffhöhle auf den Sandboden sass und dann riesige Fischschwärme nahe um mich herum schwammen. Ich könnte nicht 2 Wochen lang nur tauchen, wie Kitesurfen, das geht nicht, aber zwischendurch warum nicht. Ich kriege sowieso langsam ein Interessensproblem mit meinen Freizeitaktivitäten. Alles kann man einfach nicht tun. Aber man kann es wenigstens versuchen :- )

„Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“. Es ist vorbei, das Kapitel Perth ist abgeschlossen. Eine wunderbare Erfahrung in meinem Leben ist geschrieben. Werte Leser, es war mir eine Ehre, euch aus Thailand, Viet Nam, Singapore und Perth berichten zu dürfen. Ich wünsch euch alles Gute.

Hä, habt ihr wirklich gedacht, ich würde nun nach Hause kommen. Vergesst es. Auf das Knuddeln, Umarmen und Geschichten aus der Schweiz erzählen müsst ihr noch lange warten.
Am Freitag, den 17.März 2006 flog ich mit „Virgin Blue“ von Perth nach Sydney. „Virgin Blue“ ist eine billige Fluggesellschaft, denn für den 5-stündigen Flug bezahlte ich nur 200 SFR und bin voll und ganz zufrieden. Mehr als mit den grossen Fluggesellschaften.
In Sydney um 15:30 Uhr gelandet, wurde ich von Val und Jack, weit weit entfernte Verwandte mit einem Mercedes abgeholt. Zusammen fuhren wir zu ihnen nach Hause. Meine Eltern waren auch schon in Sydney bei ihnen zu Besuch. Meine Mamma erzählte damals, dass sie ein grosses Haus haben würden. Was ich antraf ist nicht gross, das ist riesen riesen mega gross. 5 Schlafzimmer, Swimmingpool, Grillhaus, 5 Autos, 2 Fernsehräume mit Sofas, Küche, Billardraum, Büro, 2 Essräume… wenn ich von etwas beeindruckt bin, dann bleibt mein Mund offen. Ich war so beeindruckt von diesem Anwesen, dass mein Mund austrocknete, weil er zu lange offen war. Das Haus ist 112 Jahre alt, wurde komplett renoviert. In Perth lebte ich, im Vergleich zu diesem Haus, in einer Hundehütte. Unglaublich.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich Hunde gar nicht lieb. Aber Henry, ein Labrador, wurde mein bester Freund. Wenn ich auf dem Sofa sitze, kommt Henry zu mir und legt seinen Kopf auf meinen Oberschenkel und will gekrault werden. Dann schaut er mich mit soooooo traurigen Augen an, dass ich lachen muss. Ich lernte ihm wenige Worte Schweizerdeutsch, damit auch er internationale Erfahrung sammeln kann.
Weiteres aus Sydney wird noch folgen…

21.3.06 13:21

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


housi (28.3.06 08:50)
MAAAAArio hast du einfach den Koller, die Schnauze voll oder Heimwehhhhhhhhhhhhh bärndütsch längizyyyyyyyti???

Das geht alles vorüber Die Hula Hula Girls in Hawaii werden dich aufmotzen


Bene (29.3.06 14:21)
durch meine suche einer sauerstoffflasche (notfallset) kam ich auf deine seite mario. wollte dir nur sagen, dass wenn du der meinung bist dass du mit ner sauerstoffflasche tauchen warst du dir den kurs hättest sparen können. tauchen mit sauerstoff nicht ganz richtig. Pressluft schon besser ^^

Gruß und hab noch viel spaß in australien

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