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Bye, Bye Australia

Am Samstag, den 20. März 2006 wurde ich von meinen Verwandten in Sydney herum und in die Stadt geführt. Am Abend ging ich mit Alex, ihrem Sohn, in Darlin Harbour in den Ausgang. Wisst ihr was die Differenz zwischen Perth und Sydney ist?!? Sydney ist viel grösser und hat somit mehr Ausgangsmöglichkeiten, aber die Party geht genau gleich ab. Das ist etwa so wie zwischen Thun und Zürich.

Australien und die Schweiz haben etwas Gemeinsames: Je mehr man vom Westen Richtung Osten kommt, umso mehr Idioten trifft man an. Fahrt einmal von Thun nach Zürich. Die Anzahl pubertierender Deppen nimmt zu. Zwischen Perth im Westen und Sydney im Osten auch. Mit Alex fuhr ich am Sonntag an eine Auto Tuning Show. Ihr glaubt es nicht, wie viele Volldeppen dort ihre aufgemotzten Karossen demonstrierten. Sorry, es tut mir leid, aber braucht man wirklich ein Auto mit 170 db Musikleistung. Kann mir jemand erklären, was eine DVD Anlage mit Monitor im Kofferraum nützt? Ja, ich gebe es zu dass ich auch schöne Felgen für mein Auto kaufte als ich 21 Jahre alt war und fest im Glauben 2500 SFR verblödelte weil ich dachte, dass schöne Felgen mein Leben verlängern oder meine Potenz steigern würde. Das war einmal! Heute bin ich alt, weise und einsichtig;- ) Hier traf ich auch zum ersten Mal während dieser Weltreise Leute aus Balkanstaaten an. Wir Schweizer nennen diese Leute soguY (bitte in ungekehrter Richtung lesen. Diese Massnahme mache ich aus Sicherheitsgründen, nicht dass plötzlich einer des Vereins EMAO, Eckkopf Mit Abstehenden Ohren, mich am Flughafen mit einer Faust begrüsst). Eigentlich war die Halle voll von diesen Leuten. Interessanterweise entdeckte ich auch hier Ähnlichkeiten mit der Schweiz: Diese Jungs liefen mit minderjährigen, halbnackten Hühnern herum und waren auch noch stolz.

Den Montag verbrachte ich als typischer Tourist mit Sightseeing. Mit dem Zug fuhr ich in die Stadt, besuchte mit der Fähre Manly, ein berühmtes Quartier in Sydney, das Opernhaus und den Sydney Tower. Da es den ganzen Tag regnete, war ich nicht enorm in der Stimmung, Überzeit mit Sightseeing zu verbringen. Auch einen Besuch am Bondi Beach liess ich aussen. Langsam aber sicher vermute ich, dass auf meiner Stirne „Lieber Idiot, sprich mit mir“ geschrieben ist. In Manly sass ich gemütlich auf einer Parkbank und reinigte mit einem Tüchlein die Kameralinse. Plötzlich sass ein Mann neben mir hin, der ähnliche Gerüche um sich schwang wie eine über Wochen im eigenen Dreck liegende Kuh. „Hi mate“ (Hallo Kumpel) sagte er zu mir. „Hi mate“ erwiderte ich. „Dein Englisch ist aber Scheisse“, sagte er. „Danke“, erwiderte ich. „Ich sagte, dass dein Englisch scheisse sei“. „Und ich sagte danke!“ Sekunden vergingen. „Hei, wie viele Fremdsprachen kannst du?“, fragte ich ihn. „Zwei, das Grossbritannien Englisch und das Australische Englisch!“ Sekunden vergingen und mein letzter Beitrag zu dieser friedvollen Diskussion war „Tschüss!“.

Am Dienstag fuhr ich mit Jak in den Süden durch den „Royal National Park“ bis zum „Blow Hole“, ein Loch in der Küste, durch das Meerwasser spritzt. Ein wunderschöner Ausflug.

Ich persönlich bin weniger Überzeugt von Sydney als von Perth. Sydney ist wunderbar, aber ich könnte dort nicht drei Monate und mehr verbringen, das wäre mir zu viel.

Im Portal sind neue Bilder vorhanden. Es sind zwei neue Teile, einer aus Perth und ein Weiterer aus Sydney.

Am Mittwoch, den 22.März 2006 hiess es auch in Sydney Abschied nehmen. Jaja, ich weiss dass ich von der Ostküste Australiens nichts gesehen habe. Ich werde zurückgehen und das noch nachholen. Wisst ihr was mich immer wieder fasziniert: Ich kaufe nichts Neues, aber trotzdem muss ich jedes Mal überlegen, wie ich die Koffern beim letzten Mal packte. Und irgendwie wird die auch immer wie dicker! Dass ich vom Fastfood dick werde, das verstehe ich noch, aber dieses Koffern- Phänomen ist mir ein Rätsel. Meine Reise führte mich per Flugzeug weiter ins „Lord of the Rings“ Land. Auckland in New Zealand war meine Destination. Ich kann euch zum Thema Passport- und Zollkontrolle im Ausland, speziell in den Englisch sprechenden Teilen der Welt einen Tipp geben: Sprecht die Jungs mir „Sir“ an. Das erleichtert vieles, versucht es einmal. Ältere Damen könnt ihr mit „Mam“ ansprechen. Die Damen haben dann das Gefühl, dass ein echter Cowboy aus guten alten Zeiten vor ihnen stehen würde. Bei jüngeren funktioniert dieser Trick nicht. Da würde wahrscheinlich ein um den Hals gebundener Display mit den aktuellen Vermögensmillionen dienen :- ).
In Auckland angekommen schnappte ich mir meinen Mietwagen. Da ich das ganze Kitematerial mitschleppe, war mein vorgebuchter Mietwagen prompt zu klein und ich musste ein Upgrade bezahlen. In Mt Eden, einem Vorort von Auckland, fand ich ein ganz schnuckeliges Backpacker für 20 Dollar die Nacht.
Ich entschied mich, wieder einmal ein Kino zu besuchen. Mit meinem Ford fuhr ich in die Stadt. Ein Film klingte sehr interessant. Zur Sicherheit las ich aber vor einem Ticketkauf die Beschreibung des Films durch: 3 Backpacker die in Australien gekillt werden. Hmmm, ich wusste sofort, dass dieser Film nichts für mich sein würde, denn die nächste Zeit verbringe ich als Backpacker.

23.3.06 22:58

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