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New Zealand

Mal was vorne weg: Ich fuhr fast 2000 Kilometer quer durch die Nordinsel von Neuseeland. Ich sah, wie erwartet, tausende von Schafe. Alle in der Farbe weis. Kein einziges schwarzes. Ist es wirklich so, dass sämtliche SCHWARZEN Schafe nur im Management von Grossfirmen anzutreffen sind?!? Hahahaha, der war gut…..der war saumässig gut. Der wird mir wahrscheinlich meinen Job kosten, aber was soll’s, immerhin werden 42 Leute schmunzeln wenn sie das lesen. Ja, es sind 42 im Durchschnitt pro Tag, die sich für mein Leben interessieren. Ist das nicht schön. Ich hab keine Ahnung wer das ist. Darum könnt ihr mir einen Gefallen tun: Klickt doch mal auf den Button „Kontaktieren“, füllt das Formular mit Mailadresse (sofern vorhanden) und im Minimum Name und Vorname aus und sendet es mir. Würde mich freuen.

Auckland verliess ich so schnell wie möglich, um das wahre New Zealand zu erkunden. Sind wir ehrlich: Grossstädte sehen alle fast gleich aus!
Mit meinem Auto erkundete ich Coromandel, eine Halbinsel in der Nähe von Auckland. Eigentlich währe die Halbinsel gar nicht so extrem gross, währe die Strasse nicht mit tausend Kurven übersäht. Kennt ihr die Lombard Street in San Francisco. Angeblich die kurvenreichste Strasse der Welt. Vergesst es. Hier in New Zealand ist sie.
Eigentlich könnte man am „Surf Beach“, oder besser gesagt „Hot Water Beach“ ein Loch in den Sand graben, womit nach kurzer Zeit Grundwasser hervor kommt, welches sehr heiss und angenehm zum Baden ist. Ein Lokaler teilte mir mit, dass ich zurzeit etwa drei Meter schaufeln müsse, um an das warme Wasser zu kommen. Das liess ich somit sein. Dafür schaute ich den atemberaubenden Surfern zu. Wenn dort ein Kiter gewesen währe, ich währe auch aufs Wasser gegangen. Wenn das Wörtchen „wenn“ nicht…
In Tauranga, einer Stadt in der Grösse von Thun, fand ich ein weiteres, gemütliches Backpackers.

Es gibt Leute die behaupten, dass Neuseeland der Schweiz ähnlich sei. Irgendwie ist das komisch, ich gebe diesen Leuten Recht, aber trotzdem nicht. Ich fahre mit dem Auto und fühle mich plötzlich als ob ich am Thunersee bei Oberhofen entlang fahren würde. Keine hundert Meter weiter, sieht es aus wie im Dschungel. Fahre ich über den Hügel, erkenne ich das „Emmental“. Komme ich genauer an das „Emmental“ heran, sehe ich Bäume, die ich noch nie zuvor gesehen habe. Es gibt was, dass der Schweiz gleich ist: Das Wetter!!! Am Morgen kann es regnen und am Nachmittag kommt die Sonne hervor. Eigentlich ist es logisch, dass es hier regnen muss, denn sonst währe die Insel nicht grün (diese Logik ist mir erst hier unten aufgefallen :- )) Nun die Quizfrage: Warum ist die Sahara braun und dürr? Bitte Mario’sche Logik zur Hand nehmen.

Meine Reise führte mich am 24.März 2006 weiter nach Rotorua, wohl der verrücktesten Stadt der Welt. Vulkanologe oder Lebensmüde treffen sich dort.
Meinen ersten Halt verbrachte ich im „Agrodome Adventure Park“. Bungee Jumping, Zorbing, Freefall xtreme… da ich wahrscheinlich früher oder später aus einem Flugzeug raus springen werde, versuchte ich mein Skydive Anfängerglück auf einer umgekehrten Windmaschine. WAR DER ABSOLUTE FUN!!! Leider ein sehr kurzer (und teurer) Spass.
Meine Fahrt führte mich weiter Richtung Rotorua Innenstadt. Kurz vor der Stadt entdeckte ich eine Seilbahn, die auf einen Hügel führte. Eine Rodelbahn auf dem Gipfel. Skyline Skyrides. Ich gönnte mir zwei Talfahrten. Die erste war gemütlich. Bei der Zweiten ging schon mehr die Post ab. Ich versuchte, ein Video während der Fahrt zu drehen, was mir eigentlich auch recht gut gelang, bis ich unverhofft über eine Schanze hinaus flog und prompt auf die Schnauze fiel ;- )
Endlich in der Stadt angekommen, besuchte ich den „Kuirau Park“, ein Park der im 2001 vulkanisch aktiv wurde. Überall in der ganzen Stadt brodelt es aus der Erde heraus, fantastisch. Sowieso wenn man in dieser Umgebung herum fährt, dampft es überall. Und es stinkt nach Schwefel. Zum Glück bin ich nicht allergisch auf Schwefel, sonst währe ich grün und blau angelaufen. In Rotorua liess ich wieder einmal meine Haare schneiden, oder sagen wir einmal die Haare kürzen, denn von einem stylischen Schnitt kann man nicht sprechen. Einen Besuch im „Polynesian Spa“ (wurde von einer Touristen Zeitschrift zu den Top 10 der Welt gewählt) relaxte mich voll und ganz. Am Abend zurück im Backpackers hatten meine Zimmerkumpels, zwei Kanadier, die glorreiche Idee, ein wenig Weisswein (6 Liter) zu trinken. Wir fühlten uns beim Trinken wie Helden. Die Diskussion wurde mit jedem Schluck Angeregter. Die Flaschen wurden leer, wir wurden voll….

…mein heldenhaftes Befinden verschwand sofort, als ich am Samstag, den 25.März 2006 in unserem Zimmer erwachte. Die Betten der Kanadier waren leer. Ob man seine Nase in ein leeres Weinfass streckt oder in unser Zimmer, da war kein Unterschied vorhanden. Beides würde ähnlich stinken. Als ich mich Richtung Toilette begab, traf ich auch wieder meine Kumpels an. Denen ging s noch mieser als mir. Da sich Alkohol mit Autofahren nicht gut verträgt, legte ich mich noch einmal aufs Ohr.
Meine Reise führte mich weiter durch die Taupo Vulkanzone Richtung Taupo, eine Stadt am grössten Süsswassersee von Neuseeland gelegen. Zwischen Rotorua und Taupo besuchte ich das „WAI-O-TAPU Thermal Wonderland“. Die erste Attraktion war der „Lady Knox Geysir“. In der Park Broschüre war geschrieben, dass der Geysir genau um 10:15 Uhr ausbrechen würde. Um das Spektakel nicht zur verpassen, begab ich mich recht früh dorthin. Kaum angekommen überlegte ich mir, warum der genau um 10:15 ausbricht. Hat das was mit der Erdrotation zu tun?!? Funktioniert das ganze wie ein Wasserkochtopf, der auch nach wenigen Minuten zu pfeifen beginnt?!? Ich kam auf die verrücktesten Ideen. Schlussendlich bricht der um 10:15 Uhr aus, weil wenige Minuten zuvor ein Angestellter des Parks 300 Gramm Seifenpulver in das Loch wirft. Dieses Pulver sorgt dann für eine chemische Reaktion. Weiter gab es im Park wunderschöne Gebilde von Steinen, Wasser und Chemikalien.
Neuseeland hat Vulkane, weil die Inseln genau auf dem Schnittpunkt der Indischen-Australischen und der Pazifischen Platte liegen. Genauer gesagt sind die Inseln über Millionen von Jahre aufgeschüttete Erde, welche durch die Plattenverschiebung frei wurde. Neuseeland wird auch „The Shaky Isles“ (Die schüttelnden Inseln) genannt, weil es ab und zu Erdbeben gibt. Zwischen Taupo und der Ostküste der Nordinsel ist eine der aktivsten Vulkanzone der Welt. Und jetzt, werte Leser, erklärt mir doch bitte, was ein Atomkraftwerk genau in dieser Zone zu suchen hat!?!?!? Hab ich was in der Physik verpasst?!? Muss man Atomkraftwerke ab und zu durchschütteln oder mit Lava überschwemmen?!?
Eigentlich hätte man von Taupo aus wunderschöne Sicht über den „Lake Taupo“ hinüber zum „Mt Ruapehu“, dem aktiven Vulkan. Dieser war aber vollkommen mit Wolken zugedeckt. Somit fuhr ich weiter nach Napier. Ehrlich gesagt gibt es zwischen Taupo – Napier –Wellington nicht viel zu sehen, auch die Landschaft wird auch immer wie karger. In Napier übernachtete ich, bevor ich am 26.März 2006 nach Wellington weiter fuhr.

Wellington ist eine wunderschöne Stadt, im Süden der Nordinsel gelegen. Wellington hat kleine Ähnlichkeiten mit San Francisco. Die Stadt ist auch mitten in Hügel gebaut; hat auch Cable Cars. Bis zu diesem Zeitpunkt hinterlegte ich 1080 Kilometer in Neuseeland.
In Wellington besuchte ich das Kino, in dem die Premiere von „Lord of the Rings“ ausgestrahlt wurde. Jeder Stuhl war immer noch mit den Premieregästen angeschrieben.

Am Montag, den 27.März 2006 besuchte ich das „Te Papa“ Nationalmuseum in Wellington. Eine wunderbare Ausstellung mit mehreren Themen wurde mir gezeigt. Speziell fasziniert war ich über die Ausstellung zur Entstehung von New Zealand, wie sich die Kontinente trennten.
Bevor ich Wellington verliess, besuchte ich den Botanischen Garten, um meine Füsse ein wenig vertreten zu können. Und siehe da, die Sonne kam hervor.
Von Wellington fuhr ich auf direktem Weg nach Taumarunui, eine kleine Stadt in der Nähe von Taupo. Diese Route schlug ich ein, um dem Vulkan Mt Ruapehu einen weiteren Besuch abzustatten. Wies so ist, war er auch an diesem Tag bedeckt.

Ich brach eventuell schon wieder ein Gesetz. Das Wetter war, wie immer, auf der ganzen Fahrt versch***** Wenn ich mich mit meinem Autoradio durch die Frequenzen zappte, dann hörte ich, wenn überhaupt, nichts anderes als John Deere Traktorenwerbung. Den ganzen Tag!!! Ich glaube jeder Haushalt in Neuseeland besitzt einen Traktor als obligates Eigentum. Ich stellte den Radio ab, nahm meinen Portablen Musikplayer hervor und hörte durch die Kopfhörer Schweizer Lieder mit passenden Texten „da ischs cho rägnä, wases abä ma…“
In Taumarunui gönnte ich mir wieder einmal eine Nacht in einem Motel. Einem Spa Motel. Meine erste grössere Aktion war ein Besuch im Spa Raum. Doch ich sprang nicht in den Pool. Als ehemaliger Elektromech studierte ich die Technik des Spas und war relativ stark überrascht, dass der Pool keinen Überlauf hatte. Dafür war die Starkstromdose neben dem Rand des Pools angebracht. Wisst ihr was geschieht, wenn dort Wasser über den Rand hinaus läuft und an die Steckdose kommt?!? Ich liess das Sprudeln sein, denn mein Kopf ist schon mit Krauselocken übersäht.

Ich teile New Zealand schon jetzt meine Noten aus, typisch im schweizerischen Stil:
Landschaft: Gut – Pulver
Unterkünfte: Gut - Pulver
Adventures: Pulver
Wetter: Verschissen – Hart

Am Dienstag, den 28 März 2006 fuhr ich zu den „Waitomo Caves“. Weltbekannte Höhlen mit Glühwürmchen. Ich absolvierte ein 3- stündiges Rafting durch die Höhlen, war ein Heiden Spass. Am Abend besuchte ich Raglan, den Surfbeach schlechthin. Da es regnete, fuhr ich weiter nach Auckland.

Ich weiss, dass mein Schreibstil schlecht und meine Abenteuer langweilig sind, aber was kann ich dafür dass es dauernd regnet :- )

Meinen letzten Tag in New Zealand verbrachte ich in Auckland mit strahlend blauem Himmel. Jaja, New Zealand zeigte sich von der schönen Seite.

Im Portal gibt es neue Bilder.

30.3.06 11:06

bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Erichli / Website (30.3.06 11:29)
Hallo Mario
Ich bin einer der tausenden, die immmer eine Heidenfreude an deinen Kommentaren haben. Ganz ehrlich, ist wirklich unterhaltsam. Dann ist es sowieso spannend, weil du nun etliche Sachen gemacht hast, die ich auch kenne...zb das Waitomo-Blackwater-Rafting......und der Regen HA !

Geniess auf alle Fälle deine Zeit !
Gruess
Erich, Lisi u Sylvie


Reto (3.4.06 16:58)
Hey Mario, schön dass du es zu den Kiwis und den Millionen Schafen geschafft hast. Hoffentlich nützen dir meine Tips ein bischen.
Hab mal gehört das Rotorua bei Regen am schönsten ist, dasshalb mach dir nichts aus dem Wetter ist bei uns ja nicht anders!
Machs einfach wie die Einheimischen und zieh dir einen dicken Pullover und kurze Shorts mit Flipflops an.

Cool, Freefall Xtreme und Bungy ist die ideale Vorbereitung für den Skydive.
Komm schon, mach mir keine Schande und spring aus einem Flugzeug :-) Die Neuseeländer haben das ja praktisch erfunden.

Gruess,
Reto


Yvette (10.4.06 14:21)
Hi Mario!

Da chumund eu mier e hüfo schöni Erinnerige, wenn dü va Neuseeland brichtusch! Fer mich isch das ds schönscht Land vo discher Wält...Nur der xxx isch da nid besser...!

Beträffund schwarzi Schaf..., vilii sind die ine Grossfirme gar nid schwarz numu nid so fleeti!

Grüess, Yvette

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